Sa Tanca D┬┤Es Vell Mari - Formentera

Unser Kiez hei├čt Formentera

Quelle: Die Zeit, 7.9.2006

Sie fl├╝chteten mit Stirnband und Sandalen auf die kleinste Baleareninsel. Was aus den Blumenkindern von einst geworden ist Von Hanns-Bruno Kammert├Âns und Pamela Spitz (Fotos)

Auch nach einer harten Nacht findet Thommy auf diesem Weg schnell wieder ins Leben zur├╝ck. Er steigt aus dem Taxi, schleppt sich zu seinem Pool und springt hinein in Hose und Hemd. Das macht die Haare glatt und den Kopf wieder klar. Vor allem wei├č Thommy dann, was Sache ist, wie viel Geld er jetzt noch hat. Genau kann er sich das auch nicht erkl├Ąren, aber all die Euro, die M├╝nzen und die Scheine, treiben aus den Taschen und finden auf immer gleichem Weg durch das Wasser in das Sieb hinten links. ┬╗Is wohl Physik.┬ź Also kratzt sich Thommy den Kopf, guckt nach und z├Ąhlt die Kohle durch: ┬╗6,80 Euro sind noch da┬ź, immerhin. Dann legt er die Barschaft zum Trocknen in die Sonne. Ab ins Bett.

Thomas Seifert, ┬╗der Thommy┬ź aus Krefeld, hat in seinem Leben viel mit Ph├Ąnomenen zu tun gehabt, die sich so leicht nicht erkl├Ąren lassen. Dass er ├╝berhaupt auf der Insel gelandet ist. Bali, Goa, vieles kam infrage, Hauptsache, nicht Krefeld. Formentera ist es geworden. Er war 16, als es ihn auf die Insel verschlug, ┬╗mitgenommen von Freunden, die kurz mal runter in den S├╝den wollten┬ź.

Thommy aus Krefeld war 16, als es ihn auf die Insel verschlug, ┬╗mitgenommen von Freunden, die kurz mal runter in den S├╝den wollten┬ź

Die Trauerweiden des Niederrheins verga├č er damals schnell. ├ťber ihm stand jetzt die Sonne im Zenit, der Duft von Thymian stieg ihm in die Nase, seine Augen erblickten t├╝rkisfarbenes Wasser und M├Ądchen mit blo├čer, brauner Haut. Mein Gott, Thommy fand das damals alles ┬╗herrlich┬ź. Und mit ihm so viele andere auch.

Niemand auf Formentera wei├č genau, wie viele tausend es waren, die in den siebziger Jahren auf der Flucht vor der Zivilisation nach und nach auf die kleinste der Baleareninseln kamen und blieben. Niemand hat Buch gef├╝hrt ├╝ber all jene, die sich ein Stirnband besorgten, Sandalen ├╝berstreiften und ÔÇô love, peace and happiness ÔÇô nach ein paar N├Ąchten im Freien jeden Gedanken an einen R├╝ckflug verwarfen.

Dr├╝ben, auf Ibiza, zogen die Reiseveranstalter den gro├čen Tourismus auf. Hotels, Appartements, Partymeilen ÔÇô und woraus sich sonst ein Teufelswerk zusammensetzt. Formentera sollte das nicht passieren, darum wollten sich Thommy und all die anderen Aussteiger k├╝mmern. ┬╗Bei aller Liebe, die wir versp├╝rten, wir wollten k├Ąmpfen.┬ź Und heute?

Noch immer kommt Formentera ohne Flughafen aus. Wer hin will, sich als Urlauber unter die rund 8000 Einheimischen mischen will, muss von Ibiza aus die F├Ąhre nehmen. Frischt der Wind unterwegs auf, verteilt ein f├╝rsorglicher Skipper transparente Spuckt├╝ten. Nach 40 Minuten endet das maritime Erlebnis in La Savina, Formenteras Hafen. Wer etwas auf sich h├Ąlt, steigt jetzt auf ein vehiculo um, am besten auf einen jener blauen Motorroller, die vom Morgen bis zum Abend und vom Abend bis zum Morgen ├╝ber die Pisten der Insel r├Âhren. Beherzt den Gasgriff gedreht, es geht schnurgeradeaus, dann mal links und mal rechts in die Kurve gelegt, schon ist die Ortschaft Es Pujols erreicht, so etwas wie das touristische Epizentrum der Insel. Sp├Ątestens hier wird klar, wie grandios Thommy und die anderen Blumenkinder bei ihrem Kampf um das Reservat Formentera gescheitert sind.

Von Bob Dylan erz├Ąhlen die ├älteren mit gl├╝cklichem Schaudern

Mehr als 30000 Urlauber setzen mittlerweile in der Sommersaison auf die Insel ├╝ber, die meisten nehmen ihr Bett im Gro├čraum Es Pujols, eingedeutscht gern auch ┬╗Buchholz┬ź genannt. In den Bierbars ist Bundesliga-Fu├čball zu gucken, auf den Speisekarten kommt das Schnitzel viersprachig daher. Ab und an biegt ein grobstolliger Gel├Ąndewagen um die Ecke, der Fahrer tr├Ągt ein Stirnband, das Auto das Kennzeichen von D├╝sseldorf.

Einheimische meiden diesen Ort nach M├Âglichkeit. Es gibt Insulaner, die auf der Hochebene von La Mola im Osten wohnen und so gut wie nie von dort herunterkommen. Sie ├╝berblicken die ganze Insel, sehen das t├╝rkisfarbene Wasser vor den Sandstr├Ąnden und wollen einfach nicht hin ÔÇô sie sind noch nicht so weit. Aber auch andere, J├╝ngere haben ihre Schwierigkeit, wenn sie an Buchholz denken. Jemand wie die 36 Jahre alte Maya kriegt dann den Blues und will nicht ausschlie├čen, dass fr├╝her wirklich alles besser war. Dabei ist Maya eine moderne junge Frau, weit gereist, auf Formentera bringt sie Immobilien an internationale Kundschaft. Normalerweise wei├č sie, wie man auch einem Objekt in Schattenlage ein paar Sonnenseiten abgewinnt. Aber Orte wie Es Pujols?

Maya kam mit ihren Eltern. Der Vater, ein Architekt aus New York, die Mutter, ein Fotomodell aus Australien, haben Formentera inzwischen verlassen. Maya ist Immobilienmaklerin.

Maya besitzt eine Finca in der N├Ąhe einer Windm├╝hle, Molins de sa Mirada, im gr├╝nen Westen Formenteras. Kaum Nachbarn, jedenfalls keine Touristen, nur diese M├╝hle, die mehr ist als eine Landmarke. An diesem Ort soll in den Siebzigern, magisch angezogen von all den Blumenkindern, Bob Dylan der Gro├če f├╝r einige Zeit gen├Ąchtigt haben. Blowing in the Wind, begleitet von einer dezenten Gitarre, habe seine Stimme aus der M├╝hle herausgeweht, erz├Ąhlen sich die ├älteren unter den Einheimischen noch heute mit gl├╝cklichem Schaudern. Einige schw├Âren Stein und Bein, Dylan mit der Klampfe am Strand gesehen zu haben, andere meinen: Der doch nicht! Der bleichgesichtige Mann habe den Schatten gesucht, die M├╝hle nicht verlassen und zum Abend hin gesungen. Maya muss l├Ącheln, wenn sie all das h├Ârt. Immerhin geh├Ârten ihre Eltern damals zu jener Szene dazu, die sogar einen wie Bob Dylan zu elektrisieren schien.

Ihr Vater, ein Architekt, stammte aus New York, die Mutter, Fotomodell, aus Australien; 1980 zogen sie mit Maya und ihren drei Schwestern an den Strand von Formentera, ┬╗such a peacefull place┬ź. Sie erinnert sich an ┬╗vier Telefonzellen, die es damals in den Stra├čen gab┬ź, was im Grunde genommen eigentlich vier zu viel waren. Wen sollte man anrufen, wenn all die geliebten Menschen ohnehin auf der Insel waren?

┬╗Eine verr├╝ckte Zeit. Jeder machte, was er wollte, es war niemand da, der die Schulpflicht kontrollierte.┬ź B├╝cher, Musik, alles, was es im Rest der Welt an Neuem gab, auf Formentera kam es verl├Ąsslich Monate versp├Ątet an. Doch niemand im Reservat, der sich deshalb beklagte. ┬╗Letztlich haben Fernsehen und Telefon f├╝r das Ende der bewegten Zeit gesorgt.┬ź Mayas Vater hatte vorher schon genug gehabt und war nach New York zur├╝ckgekehrt, f├╝r immer. Ihre Mutter blieb l├Ąnger, bis sie schlie├člich ins b├╝rgerliche London zog, um fortan fremder Leute Babys zu h├╝ten.

Nur Maya ist geblieben, mit ihrem Haus, ihrem Garten, ┬╗meine Lieblingsorte auf der Insel┬ź. Die Touristen bringen sie hier nicht aus der Ruhe. Sie mag die Leute aus Deutschland. Wenn es ├╝berhaupt jemanden gebe, der so wie fr├╝her unten am Hafen ernsthaft nach Fahrr├Ądern frage, dann seien es die Deutschen. ┬╗Sie sind alternativer als andere, zum Beispiel als die Italiener.┬ź

Mit Italienern hat Maya ihre liebe Not. Italiener auf Formentera nehmen immer die blauen Motorroller und niemals ein Fahrrad. Weil sie Sardinien nicht mehr bezahlen k├Ânnten, ┬╗greifen sie nun auf Formentera zur├╝ck┬ź. Immer eine Spur zu laut, immer etwas ┬╗so von oben herab┬ź ÔÇô Maya mag das nicht. Neulich rief in ihrem B├╝ro jemand an, ┬╗aus Rom┬ź, der wollte ┬╗was Ruhiges┬ź. Das gefiel ihr. Aber dann habe der Italiener gefragt: ┬╗Haben Sie etwas au├čerhalb von Formentera?┬ź Eine Wut k├Ânnte sie in solchen Momenten kriegen auf alle Italiener, ├╝berhaupt auf all diese G├Ąste, ┬╗die der Insel nichts geben, die sich nur nehmen┬ź. Also ist Maya ganz schnell nach Hause gefahren, hat den Rechen genommen und sich in der Einsamkeit ihres Gartens um das dankbare Kartoffelbeet gek├╝mmert.

Die Einheimischen m├Âgen die raue S├╝dwestk├╝ste ├╝ber alles

Von solchen Missverst├Ąndnissen bleibt ┬╗Danish Ellen┬ź verschont. Ellen aus D├Ąnemark. Danish Ellen wohnt irgendwo rechts der Stra├če zum Leuchtturm von Cap de Barbaria. ┬╗Ich kam als eine der Ersten.┬ź Das war 1967. Heute tarnen Pinien und Eukalyptusb├Ąume ihr Dreizimmerhaus an der S├╝dwestk├╝ste, wo die Schotterpisten immer an Eselkarren erinnern. Ab und an ein Autowrack in den B├╝schen, wer hierher f├Ąhrt, der braucht gute Gr├╝nde.

Ellen ist eine Aussteigerin der ersten Stunde. Als junge T├Ąnzerin war die D├Ąnin f├╝r die Insel wie geschaffen.

Viele Einheimische m├Âgen gerade diese Gegend ├╝ber alles. Sie sehen darin den Gegenentwurf zu Orten wie Es Pujols. Mehr noch, offenbar als Folge einer geografischen und gastronomischen Fehleinsch├Ątzung sprechen sie ┬╗von meinem Kiez┬ź. Danish Ellen empfindet ├Ąhnlich tief.

F├╝r sechs, acht Formentera-Monate im Jahr steuert sie ihren grauen VW Scirocco r├╝stig die 2000 Kilometer von Kopenhagen nach Spanien hinunter: ┬╗Anderthalb Tage, mit Pausen zwischendurch, mein Auto hat Liegesitze.┬ź Ist sie am Ziel, dann legt sie an ihrer Werkbank im Wohnraum die kleinen Zangen und Lupen zurecht, aus Silberpl├Ąttchen macht sie Silberschmuck f├╝r die Touristenm├Ąrkte in Es Pujols und anderswo. Ein geregeltes Leben, mit den Nachrichten im Fernsehen am Mittag, mit der Musik von Bob Dylan am Nachmittag und immer mal wieder mit dem Blick auf die Fotos an der Wand, sie zeigen ein sehr blondes M├Ądchen am Strand: Danish Ellen vor mehr als vierzig Jahren.

Niemand will klagen. Niederlagen sind hier kein Thema

Als junge T├Ąnzerin ÔÇô ┬╗Meine Vorliebe war der Underground┬ź ÔÇô war sie f├╝r Formentera wie geschaffen. Die Rolling Stones zum Urlaub auf der Insel und Danish Ellen nah dabei, sie habe in den Tag gelebt, ┬╗bis ich m├╝de war┬ź. Wie so viele wollte sie ┬╗Liebe, keinen Besitz┬ź. Immerhin, 1986 kaufte sich die T├Ąnzerin ein Grundst├╝ck ÔÇô besser, sie h├Ątte es nicht getan. Bald stellte sich heraus, dass es f├╝r das Objekt noch zwei weitere K├Ąufer gab, die ebenfalls schon bezahlt hatten. Der abenteuerliche Rechtsstreit dauerte 15 Jahre, sie gewann, das Geld, das ihr blieb, reichte noch gerade f├╝r drei Zimmer. Aber deshalb hadern? Auf dem Kiez von Formentera will niemand klagen. Niederlagen sind hier kein Thema. ┬╗Es ist doch alles gut┬ź, meint Danish Ellen, hier, wo sie wohne, passe jeder auf den anderen auf, ┬╗beruhigend f├╝rs Alter┬ź. Formentera sei eine Insel der Frauen: ┬╗Sie gehen zwar gebeugt, aber sie sind fit.┬ź

Wer nicht wei├č, was die Zukunft bringt, der kramt in Erinnerungen. Deshalb besucht sie bei Gelegenheit auch Bruce und Tony, die Zwillinge aus Guernsey, deren Haus knapp zwei Kilometer entfernt ist. Auch sie Formentera-Veteranen ÔÇô es dauert nicht lange, dann kommen die B├╝cher auf den Tisch, all die Bildb├Ąnde, die alten Fotos. Sie zeigen eifrige Polizisten, die damals die Nudisten jagten, sie zeigen Bruce an seinem Schlagzeug, Tony mit der Geige, Experimental Jazz, das ist nun mal ihr Ding.

Bruce und Tony sind Musiker. Doch die Zwillinge aus Guernsey fragen sich allm├Ąhlich, ob ihr Experimental Jazz ┬╗das Richtige ist f├╝r das Formentera dieser Tage.

Rund zwanzigmal pro Saison spielen die beiden vor den Touristen auf dem Marktplatz der Inselhauptstadt Sant Francesc Xavier. ┬╗Die Gage ist mies┬ź, meint Tony, und Bruce erg├Ąnzt, ┬╗dass unsere Musik vielleicht nicht ganz das Richtige ist f├╝r das Formentera dieser Tage┬ź. Wenn sie nach einem solchen Auftritt nach Hause fahren, sagen sie manchmal auf Tage kein Wort. Nein, keine Klagen.

Bringt Formentera besondere Menschen hervor? ┬╗Gute Frage┬ź, meint Agni Laurent, ┬╗ich glaube schon.┬ź Dann macht er das Schlauchboot klar. Wenn man so will, steht Agni an vorderster Front. Tiburon Beach Club, hinter den Salinen gelegen, hier ist er der Mann f├╝r alle F├Ąlle. Wenn ein Champagnerglas am Boden zerschellt, kommt Agni mit dem Besen, notfalls schaut er auch nach den Toiletten. Und eben das Schlauchboot. Wenn zur Mittagszeit die gro├čen Motoryachten von Ibiza her├╝berkommen, dann ist Agni gefragt, dann weist er die Ankerpl├Ątze zu. Dann bringt er all die Diven und Fu├čballstars an Land. Er kennt die Boote der Paparazzi, die den gro├čen Schiffen hinterherfahren, manchmal stellt er sich ihnen in den Weg, Formenteras letzter Verteidiger.

Sitzen endlich alle im Tiburon beim Lunch, sitzt er bei seinem Boot. Er zeigt auf den Hubschrauber, der gerade am Hafen startet und Kurs auf die Klinik von Ibiza nimmt. Auch Agni wurde schon geflogen: ┬╗Ein Motorradunfall vor knapp zwei Jahren, meine Freundin sa├č hinter mir, sie w├Ąre fast gestorben.┬ź

Thommys brasilianische Frau verlie├č ihn soeben in Richtung Ibiza

Geboren wurde Agni irgendwo auf einem Feld von Formentera. Seine Mutter fand nichts dabei, sie biss die Nabelschnur einfach durch. Sp├Ąter mochten ihn die M├Ądchen, gegen Italienerinnen hatte er nie was einzuwenden. Jahrelang h├Ątte es so weitergehen k├Ânnen. Dann der Unfall. Operationen, Angsttherapie bei einem Psychologen. Die Gespr├Ąche halfen ihm, sie ├Ąnderten aber nichts daran, dass Agni jetzt den falschen Job hat. Wer Frakturen ├╝berstand, der braucht festen Boden, der meidet den weichen Sand, der entlastet den R├╝cken, der macht alles, der hebt nur keine Touristen von Bord. Wie es weitergeht? Nein, keine Pl├Ąne. ┬╗Erst mal muss ich die Saison schaffen.┬ź

Und Thommy aus Krefeld? Vor ein paar Wochen ist er f├╝nfzig geworden. Die Falten seines Gesichts weisen einen Mann aus, der wei├č, dass man im Leben nicht alle K├Ąmpfe gewinnen kann. Seine brasilianische Frau, mit der er einen Sohn hat, verlie├č ihn soeben in Richtung Ibiza, ein freier Mann ist er deshalb aber noch nicht geworden.

Unternehmerschicksal. An der Inselhauptstra├če in Richtung La Mola, auf dem Gel├Ąnde einer ehemaligen Tankstelle, hat er investiert und mit eigener Hand alte Garagen in ┬╗Studios┬ź verwandelt. Rastlos hat er angebaut und umgebaut und soeben die ehemalige Waschstra├če als Appartement l├Ąngerfristig an einen Apotheker aus Limburg vermieten k├Ânnen. Schon erstaunlich, was aus ihm auf Formentera geworden ist. Das sagt Thommy selbst.

INFORMATION

Anreise: Mehrmals w├Âchentlich zum Beispiel mit Hapag Lloyd (www.hapagfly.com) oder Air Berlin (www.airberlin.com) direkt oder via Mallorca nach Ibiza. Weiter mit der Schnellf├Ąhre nach Formentera, Fahrzeit circa 30 Minuten, Preis pro Person und Strecke knapp 17 Euro (www.balearia.com)

Unterkunft: Riu La Mola. An der Playa Migjorn, Formenteras ┬╗Traumstrand┬ź, gelegen. Die weitl├Ąufige Anlage besteht aus zwei Hoteltrakten plus Reihenbungalows. Diverse Sportm├Âglichkeiten, Animations- und Kinderprogramme, Show-Abende. Tel. 0034-971/327000, www.riuhotels.de. Arrangements bei TUI: Zwei Wochen mit Flug von 756 bis 1319 Euro pro Person. Hostal Can Rafalet. Am kleinen Hafen von Es Cal├│ mit Postkartenblick aufs Meer, Fischspezialit├Ąten im Restaurant. Tel. 0034-971/327077. DZ ab 55 Euro. Strandbungalows und Appartements in Es Cal├│ vermietet Astbury Formentera. Zum Beispiel Studios f├╝r zwei Personen ab 225 Euro pro Woche. Informationen und Preisliste unter: www.formentera.co.uk. Hilfreich bei der Suche nach Privatzimmern und Appartements au├čerhalb der touristischen Regionen: www.formentera-island.de

Restaurants: Fonda Pepe, Calle Mayor 68, San Fernando, Telefon: 0034-971/328033 (www.fonda.de). Legend├Ąre Hippiekneipe der sp├Ąten Sechziger, bis heute der In-Treffpunkt Formenteras. Blue Bar, San Fernando, Telefon: 0034-971/187011 (www.bluebarformentera.com). Cocktails und Live-Musik mit Meerblick. Umfangreiche Speisekarte im Restaurant. Wie das Fonda perfekt zum Leutegucken

Sehenswert: Der Hippiemarkt in La Mola mit Kunst und Kunstgewerblichem, Kleidung und Kulinarischem. Ge├Âffnet zwischen Mai und Mitte Oktober Mittwoch- und Sonntagnachmittag von 16 bis 21 Uhr

Literatur: Niklaus Schmid: ┬╗Formentera┬ź. Der etwas andere Reisef├╝hrer; Reise Know-How Verlag, Westerstede 2005; 312 S., 14,90 ÔéČ. Viel Lesestoff mit Essays, Anekdoten und Geschichten ├╝ber K├╝nstler, Lebensk├╝nstler und die letzten Hippies

Auskunft: Spanisches Fremdenverkehrsamt, Myliusstra├če 14, 60323 Frankfurt am Main, Tel. 069/725033, www.tourspain.es

©  DIE ZEIT, 07.09.2006